Rund 250.000 qualifizierte Fachkräfte fehlen aktuell im deutschen Handwerk, ein neuer Rekordwert. Mehr als 61 Prozent der Betriebe müssen deshalb Aufträge ablehnen, nicht weil die Nachfrage fehlt, sondern weil das Personal fehlt. Viele Betriebe schauen dabei zuerst auf den Arbeitsmarkt. Der eigentliche Hebel liegt aber oft näher, nämlich auf der eigenen Webseite.
Wo es am meisten brennt
Besonders betroffen sind das Elektrohandwerk, die Sanitär-Heizung-Klima-Branche und die Metall- und Schweißtechnik. Im Bauhandwerk dauert es im Schnitt über 160 Tage, bis eine Fachkräftestelle besetzt ist, im SHK-Handwerk sind es sogar über 240 Tage. Jeder fünfte Betrieb meldet offene Stellen, die seit mehr als sechs Monaten unbesetzt sind. Die Wärmepumpen-Offensive, der PV-Boom und der Ausbau der Ladeinfrastruktur für E-Autos haben den Bedarf an SHK- und Elektro-Fachkräften in kurzer Zeit praktisch verdoppelt, während die Ausbildungskapazitäten nicht mitgewachsen sind.
Das Problem liegt oft nicht im Arbeitsmarkt
Studien zum Bewerbungsverhalten zeigen ein anderes Bild, als man erwarten würde: Bis zu 58 Prozent der Jobsuchenden haben schon einmal einen Bewerbungsprozess abgebrochen, obwohl ihnen die Stelle eigentlich zugesagt hat. Der Grund war fast immer derselbe, der Prozess war zu umständlich. 78 Prozent der Bewerbenden suchen bevorzugt über das Smartphone nach Jobs, bei 47 Prozent war eine mobile Bewerbung aber gar nicht erst möglich. Wer eine offene Stelle nur als PDF auf einer Unterseite versteckt oder Interessenten zum Anruf im Büro zwingt, verliert Bewerber, bevor er sie überhaupt kennenlernt.
Was eine gute Karriereseite konkret ändert
- Offene Stellen werden übersichtlich und aktuell dargestellt, nicht in einem veralteten PDF vergraben
- Die Bewerbung funktioniert vollständig auf dem Smartphone, vom ersten Klick bis zum Absenden
- Der Prozess ist kurz genug, dass ihn jemand in der Mittagspause auf dem Handy abschließen kann
- Bewerbungen landen sofort und strukturiert bei Ihnen, statt in einer E-Mail mit fünf Anhängen unterzugehen
Typische Fehler auf Handwerker-Webseiten
- Stellenanzeigen nur auf externen Jobbörsen, während die eigene Webseite gar keine Karriereseite hat
- Bewerbung ausschließlich per E-Mail mit Anschreiben, Lebenslauf und Zeugnissen als Anhang
- Keine Angaben zu Verdienst, Arbeitszeiten oder Team, wo Bewerber zuerst suchen
- Formulare, die auf dem Handy nicht richtig angezeigt werden oder sich nicht ausfüllen lassen
Unser Ansatz
Unser Recruiting- und Bewerber-Funnel ab 1.200 € baut genau das in Ihre bestehende Webseite ein: eine attraktive Darstellung offener Stellen, einen einfachen Online-Bewerbungsprozess und eine Mobile-Optimierung, die tatsächlich auf jedem Gerät funktioniert. Für Betriebe, die ohnehin unter Personalmangel leiden, ist das eine der Investitionen mit dem schnellsten spürbaren Effekt.
Fazit
Der Fachkräftemangel im Handwerk lässt sich nicht wegwünschen, aber jeder Betrieb entscheidet selbst, ob er sich zusätzlich selbst im Weg steht. Eine Karriereseite, die Bewerbern das Leben leicht macht, kostet einen Bruchteil dessen, was ein monatelang unbesetzter Auftrag kostet.
